01.09.2019
Ehrenamt mit Hingabe – und oft ohne Medaille.

Adolf Pohl wurde im vergangenen Monat von Innenminister Joachim Herrmann mit der kommunalen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Neben der Ehrennadel für Verdienste im Ehrenamt, die Adolf Pohl vor vier Jahren verliehen bekam, ist dies nun schon die zweite staatliche Auszeichnung. Er engagiere sich seit 18 Jahren als Mitglied des Stadtrats von Lauf an der Pegnitz. Über seine Aufgaben als Stadtrat bringe sich Adolf Pohl in einer Reihe von Vereinen für die städtische Gemeinschaft verantwortungsvoll ein. So sei er seit Gründung des Vereins 1994 Schatzmeister im Förderverein Krankenhaus Lauf e.V., und ebenfalls seit vielen Jahren erster Vorsitzender des Musikfördervereins Lauf, so Herrmann. „Ohne solch ein herausragendes Engagement wäre unsere Gesellschaft nicht möglich“, schließt sich Landrat Armin Kroder an.

Adolf Pohl selbst freut sich über die Auszeichnung. Er betont, dass man sich in der Gesellschaft vor allem deshalb engagieren müsse, weil man etwas bewegen oder verändern möchte. Auszeichnungen und Ehrungen sollten dabei keine große Rolle spielen. „Es gibt viele hochgradig engagierte Ehrenamtliche, die keine Auszeichnung dafür bekommen und trotzdem jeden Tag mit anpacken“, so Pohl. Seine Ehrung sieht er deshalb auch gelassen. So ein Tag sei eine gute Möglichkeit, Zwischenbilanz zu ziehen, er werte ein ehrenamtlich geprägtes Leben aber nicht auf.

Dem können wir uns anschließen. Wir möchten allen ehrenamtlich Engagierten herzlich für ihren unentgeltlichen aber unschätzbar wertvollen Dienst für unsere Gesellschaft danken.